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Lisi Osl: Nach Olympia ist vor der WM
Hallo Leute! Körperlich habe ich mich zwar schon recht gut erholt, psychisch hängt mir das Olympiarennen natürlich noch ein wenig nach. Es wäre aber auch nicht normal, wenn ich das Rennen am Samstag einfach so abhaken könnte. Dennoch habe ich mich daheim gut erholen können, auch, weil in meiner Familie noch andere Themen wichtig sind und ich einfach nur die Lisi sein kann. Man findet ohnehin kaum die richtigen Worte, um die Enttäuschung wirklich ausdrücken zu können. Es ist beinhart, wenn es so läuft, vor allem wenn man nicht alleine an der Situation schuld hat, aber ich muss jetzt nach vorne schauen.
London hatte aber auch unheimlich viele positive Seiten. Ich konnte wieder sehr viel dazulernen und Erfahrungen sammeln. Die Stimmung war genial, so soll Olympia sein. Ganz besonders gefreut hat mich die große Abordnung aus Kirchberg und dem Brixental, die vor Ort waren und sich im Austria House Tirol präsentiert haben. Coole Sache, wie sich die Brixentaler und überhaupt die Tiroler präsentierten - die Engländer haben Augen gemacht J
Also, ihr seht: Kopf in den Sand stecken, ist so gar nicht meins – im Gegenteil. Meine Koffer sind schon wieder gepackt und ich starte voll motiviert in ein weiteres Höhentrainingslager in Livigno. Schließlich steht noch eine WM am Programm. Und nicht irgendeine WM, sondern eine Heim WM, auf die ich mich unheimlich freue. Nach dem 10tägigen Trainingslager fahre ich ein Rennen in der Schweiz. Rennmäßig habe ich in letzter Zeit zugunsten der Großereignisse ein wenig zurückgesteckt, aber ein paar Rennkilometer werden mir gut tun. Für die WM möchte ich wieder keine Erwartungen aussprechen. Aber eins ist fix: Es wird eine tolle WM, ich greife wieder voll an und bin wieder extrem motiviert!
Liebe Grüße eure Lisi




