Im WM-Ort von 2013, dem tschechischen Nové Město na Moravě fand am vergangenen Wochenende der zweite IBU-Rollerski-Cup nach dem Auftakt in Östersund statt. Während im Herren Sprint trotz internationalem Startfelds die Gastgeber dominierten, sicherte sich der PillerseeTaler Fritz Pinter im Abschlusswettkampf den Verfolgungssieg vor Vortagessieger Michal Slesingr. Rang drei ging an Lukas Kristejn.
Grundlage für den Sieg des St.Jakobers war nicht nur die gute Ausgangsposition als Vierter des Sprints, sondern vor allem die Performance am Schießstand: Dreimal kam er fehlerfrei durch, nur beim dritten Schießen wackelte er etwas und musste zweimal in die Strafrunde. Der Vorteil nach dem letzten Schießen lag deutlich bei ihm: Slesingr musste zum insgesamt zweiten Mal 150 Meter extra laufen, Fritz Pinter hingegen behielt im direkten Duell am Schießstand die Nerven: „Dieser Wettbewerb war für mich vor allem aufgrund des starken internationalen Teilnehmerfelds ein wichtiges Kräftemessen und ich bin glücklich, dass es vor allem mit am Schießstand so gut gelaufen ist.“
Die ÖSV-Biathleten ließen ihre schießtechnischen Fertigkeiten im Universitäts- und Landessportzentrum Rif bis ins kleinste Detail analysieren. Unter der Leitung von Gerold Sattlecker wurde der Bewegungsablauf beim Stehend-Schießen genauestens untersucht. Dazu wurden diverse Kraftparameter, die Einfluss auf den Schießvorgang haben ermittelt, sowie ein exaktes Bewegungsmodell erstellt.
Hallo Leute!
Gestern hatte ich nur ein lockeres Ausdauertraining absolviert, um die müden Beine von der Reise zu lockern.
Gestern Abend waren wir noch zum Essen beim österreichischen Botschafter eingeladen, eine willkommene Abwechslung zum eintönigen Alltag! Morgen, Donnerstag, gehts los mit dem Sprint ab 14.15 Uhr!
Biathlet Fritz Pinter fungierte als begeisterter, prominenter Langlauf- Pate bei den IDUS Winterspielen, jenen Sportbewerben, welche am vergangenen Wochenende in St. Ulrich am Pillersee Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt stellten: „Das dankbare Strahlen in den Augen der Athleten hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die körperlich und geistig gehandicapten Athleten zeigen, worum es im Sport gehen soll: es ist nicht wichtig, mit Medaillen nach Hause zu kehren, Spaß und Stolz auf die eigene Leistung zählen.“
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WC 7 – Kontiolahti (FIN)
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10.03.-14.03.10
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Sprint, Verfolgung, Staffel
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WC 8 - Holmenkollen (NOR)
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17.03.-21.03.10
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Sprint, Verfolgung, Massenstart
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WC 9 – Khanty-Mansiysk (RUS)
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24.03.-28.03.10
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Sprint, Verfolgung, WM Mixed-Staffel
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Hallo Leute!
Mal wieder melde ich mich aus dem Olympischen Dorf. Bei mir ist alles bestens, ich bin fit. Der Alltag ist hier stets derselbe und es wird mit der Zeit schon etwas mühsam, wenn man kein Rennen bestritten hat. Mein Training muss ich immer so gestalten, als wenn ich auch jeden Wettkampf bestreiten würde, denn es könnte ja jemand ausfallen. Sprich, man muss taktieren, weil man nicht mehr so viel trainieren kann, um frisch zu bleiben. Jetzt liegt meine Hoffnung auf dem Einzelbewerb am Donnerstag. Ich hoffe natürlich, dass ich da meine Chance bekomme, denn ohne ein Einzelrennen wird es nur schwieriger, sich für die Staffel zu empfehlen. So heißt es leider weiterhin für mich: abwarten und Tee trinken.
Grüße, euer Fide
Hallo Leute. Die letzten zwei Tage hat es herunten in Whistler immer geregnet, oben im Olympia Park (Biathlonstadion) hat es geschneit. Dadurch herschten sehr schwierige Verhältnisse, weiche Spur und langsam. Das macht das Training natürlich nicht zum Genuss.
Gestern, Donnerstag waren wir bei der offiziellen Eröffnung im Österreichhaus eingeladen, lässige Hütte haben sie hier hingestellt, war natürlich sehr viel los, viel politische Prominenz, auch aus Tirol: Günter Platter und Hannes Gschwendner, und natürlich sehr viele Medienvertreter.
Bei der offiziellen Eröffnung der Spiele werden wir Sportler nicht dabei sein, zu groß ist der zeitliche Aufwand für dieses Ereignis, da werden schon ca. 8 Stunden geplant und das ist einfach zu lange, werde mir das im TV ansehen.
Liebe Grüße in die Heimat, euer Fide
Meine ersten Eindrücke hier sind wirklich nur positiv, das Dorf ist beeindruckend, eine kleine Stadt haben sie hierher gebaut. Man findet alles, was das Herz begehrt: Cafes, Spielhalle, Kraftkammer, Wäscherei und -das Wichtigste- das Essen ist super!
Die Umstellung hat bei mir ganz gut funktioniert, ich konnte von Anfang an durchschlafen und fühle mich auch wohl. die Wettkampfstätte präsentiert sich, trotz frühlingshafter Temperaturen im ausgezeichneten Zustand. Nervig sind nur die Sicherheitskontrollen, wie auf einem G8 - Gipfel, überall nur Polizei und Security, die ihre Arbeit allesamt sehr ernst nehmen. Ansonsten sind die Kanadier sehr freundlich und zuvorkommend. Man sieht, dass ihnen an diesen Spielen einiges liegt.
Immer mehr Sportler und Betreuer treffen hier ein, schön langsam wird das Dorf voll. Es ist auch mal sehr interessant, die Superstars der anderen Sportarten mal live zu sehen, diese Möglichkeit hat man wirklich nur bei Olympia.
Die Bronchien-Entzündung scheint sich schön langsam endgültig zu verabschieden. Dem morgigen Sprinteinsatz steht daher nichts im Wege. Fide's Hals hat sich in den letzten Tagen weiter beruhigt. Nach der kurzen Pause beim Einzelwettkampf gibt er sich für den morgigen Sprintwettkampf wieder kampfeslustig. Die Formkurve am Weg zu Olympia zeigt weiter bergauf.
Mit einem leichten Halskratzen reist Fritz Pinter heute ins Antholzertal und hofft auf nichts Schlimmeres: "Ich war heute noch bei unserem Teamarzt, Dr. Lechner, der mir grünes Licht gegeben hat. Sonst hätte ich vielleicht noch eine Nacht länger zu Hause verbracht. Jetzt hoffe ich natürlich, dass ich den leichten Halsschmerz schnell auskurieren kann. Wir werden sehen."
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