smpr.at public relation - steinacher und maier
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Jul 15 2010
Maria Holaus beendet Karriere


Maria Holaus, die sympathische alpine Skiläuferin aus Brixen im Thale beendet ihre aktive Rennlaufbahn. Eine Karriere, in der die 26jährige viele Höhen, aber auch zahlreiche verletzungsbedingte Tiefen durchlaufen musste. Stets hat sich dem großen Talent der Rennläuferin eine weitere Verletzung in den Weg gestellt. Das Krankenhaus wird Maria demnächst aus einer neuen Perspektive erleben können – Im Herbst beginnt sie die Ausbildung zur Hebamme.
Drei Kreuzbandrisse ertrug Maria Holaus bereits, bevor sie mit 23 Jahren in den Weltcup ein- und bald in die erweiterte Spitze aufstieg. „Schon nach meiner ersten Verletzung 2002 habe ich mir gesagt, noch eine machst du nicht mit“, erinnert sich Holaus: „Aber nach der Reha konnte ich wieder gute Leistungen abrufen und habe all meine Energie in den Skisport gesteckt.“


Nicht einmal ein Monat nach ihrem ersten Weltcupsieg (Super G in Cortina) war das Seitenband eingerissen und der Schienbeinkopf angebrochen. Ein Jahr darauf wurde nach anhaltenden Knieschmerzen ein Meniskuseinriss diagnostiziert, das Knie arthroskopiert – und die WM abgehakt: „Aber es war trotzdem nie schwer, mich wieder zu motivieren. Innerlich habe ich nie aufgegeben, weil ich trotz Verletzungen immer gut mithalten konnte. Allerdings schaltete sich der Kopf ein und aus meinem ungebremsten Mut mit 18 Jahren, wurde von Jahr zu Jahr etwas weniger Mut“, erklärt Holaus. Nach dem schweren Sturz beim Einfahren für die Abfahrt in Haus im Ennstal lautete die erschütternde Diagnose: Verletzung des Sprunggelenkes, Bruch des Außenknöchels, und Verletzung des Syndemosebandes: „Als ich da im Schnee saß und wusste, schon wieder ist etwas in meinem Körper „kaputt“, war für mich ein endgültiger Schlussstrich gezogen. Ich brauchte ein neues Ziel, welches ich ja schon hatte.“


Ausbildung zur Hebamme
Über die schwere Verletzungszeit half Maria vor allem die Büffelei hinweg. Vor einem Jahr begann sie, für die Berufsreife zu lernen. Noch mit Gipsbein absolvierte die Brixentalerin im Februar ihre ersten Prüfungen: „ Ich wollte mich nicht hängen lassen.“ Im Juni folgte dann die erfolgreiche Absolvierung der Berufsreifeprüfung und das harte Aufnahmeverfahren für die Hebammenschule in Innsbruck: „Es gab unheimlich viele Bewerber. Ich habe wochenlang zittern müssen, ob es mit der Aufnahme geklappt hat.“ Und es klappte mit der Schule, für Holaus der letzte ausschlaggebende Grund für das Ende ihrer Laufbahn: „Das war für mich die letzte Bestätigung, dass ich jetzt meine Rennfahrkarriere beenden werde.“


Rückblick auf schöne Zeiten
„Ich blicke auf eine sehr schöne Zeit zurück. Ich durfte viele verschiedene Menschen, Länder und Kulturen kennen lernen. Ich habe gelernt zu kämpfen, zu akzeptieren und zusammen zu arbeiten. Der Leistungssport hat mich mit allen Erfolgen und Rückschlägen sehr geprägt und ich möchte diese Zeit nie missen. Ich bin froh, dass ich nun ein neues Ziel anstreben darf und stolz, so viel aus meiner Sportlerzeit mitnehmen zu können. Es gibt so viele, denen ich danken möchte, meinen Eltern, meinem Freund, meinen Trainern, Sponsoren und allen, die an mich geglaubt haben. Besonders viel Kraft gibt mir, dass meine Heimatgemeinde Brixen im Thale so fest hinter mir steht. Ich habe so viel guten Zuspruch erhalten, dafür möchte ich mich bedanken“, meint Maria, die die Zeit bis zum Beginn der Schule im Herbst jetzt mit Freund Josef Schild verbringt: „Wir genießen die Zweisamkeit. Sind viel auf der Alm zugegen und nützen auch unseren gemeinsam erstandenen VW Bus für Kurztrips.“

 

Jan 12 2010
Daheim in Brixen lasse ich mich von Mama verwöhnen

Hallo meine lieben Leser!

 
Jetzt bin ich schon seit zwei Tagen zu Hause und es geht mir auch immer besser.
Weil ich mir am Freitag meinen Außenknöchel gebrochen und das Syndesmosenband gerissen habe, muss ich leider schon wieder mal für lange Zeit mit Krücken durch die Gegend laufen. Drei Wochen darf ich meinen Fuß gar nicht belasten und weitere drei Wochen muss ich teilentlasten. Nach sechs Wochen bekomme ich die Stellschraube, die dieses Syndesmosenband fixiert, wieder heraus. Nach weiteren fünf Monaten wird die Platte aus meinem Knöchel entfernt.
 
Die Saison ist natürlich schon wieder vorbei. Olympia war schon ganz, ganz nah, ich habe mich sehr gut gefühlt und habe mich auch richtig auf diesen Winter gefreut. Wie es jetzt bei mir weiter geht, weiß ich noch nicht ganz genau.
Letztes Jahr habe ich begonnen, die Matura nachzuholen. Die Prüfungen stehen schon bald an. Deutsch und Englisch wollte ich sowieso jetzt schon machen, Mathematik hätte ich noch hinausgeschoben, deshalb wird’s jetzt eng mit lernen, aber ich probier es auf jeden Fall.
 
Da ich sportlich in nächster Zeit nicht viel zu berichten habe, außer über zurückgelegte Krückenkilometer, werde ich berichten, was schulisch so läuft. Wenn es jemanden interessiert, freue ich mich natürlich über jeden Leser.
 
Auch wollte ich mich nochmal bei allen bedanken, die mir immer geholfen haben und immer hinter mir gestanden sind.
Meine ganze Familie von Groß bis Klein, von Alt bis Jung. Meine Freunde und Fans, Trainer, Therapeuten, Masseure und Ärzte, besonders auch meine Sponsoren, Journalisten und Reporter.
 
Alles Liebe
Maria
Jan 09 2010
Vielen Dank für eure guten Wünsche

Hallo Leute!

Vielen Dank für die unzähligen SMS und die vielen lieben Besuche im Spital in Schladming. Danke auch an alle Ärzte und Schwestern, die mich hier so gut betreuen. Morgen sollte ich das Krankenhaus verlassen dürfen, dann werde ich mich bei euch wieder melden und euch natürlich auf dem Laufenden halten!
Jan 08 2010
Bruch des rechten Außenknöchels und Saison - Aus

Beim Einfahren für die Abfahrt in Haus im Ennstal hat sich Maria heute einen Bruch des rechten Außenknöchels zugezogen. So lautete die erschütternde Diagnose der  Untersuchung im Krankenhaus in Schladming, wo Maria sofort von ÖSV-Teamarzt Erich Altenburger und Dr. Christian Kaulfersch operiert wurde und nun für einige Tage zur Beobachtung verbleiben wird.

Dazu Dr. Erich Altenburger: "Wie die Röntgenbilder ergeben haben, hat sich Maria Holaus eine Verletzung des Sprunggelenkes, einen Bruch des Aussenknöchels, und eine Verletzung der Syndesmosebandes zugezogen. Holaus befindet sich jetzt im Aufwachraum. Ihr wurde bereits ein entsprechender Verband an das Bein angelegt, mit dem sie am Sonntag die Heimreise antreten kann."

Maria Holaus muss ca. sechs Wochen pausieren.
Maria war nach einem Innenskifehler zu Sturz gekommen und anschließend gegen eine Schneekanone gerutscht. Damit ist die Olympiasaison für die sympathische Tirolerin, die in ihrer Karriere immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde, wohl frühzeitig beendet.  

Maria, wir wünschen dir jetzt viel Kraft. Du hast dich schon so oft wieder zurückkämpfen müssen und wir sind überzeugt, dass du uns auch jetzt wieder deine Kämpfernatur und deine Steh-Auf – Qualitäten zeigen wirst! Deine Heimatgemeinde Brixen, deine Fans, Freunde und Familie, wir alle stehen fest hinter dir, wünschen dir viel Kraft und Alles Gute!
Jan 05 2010
Heimweltcup in Haus im Ennstal

Es ist Maria`s Abfahrtspremiere in Haus im Ennstal: "Aber ich freue mich darauf, denn ich habe schon gehört, dass es sich um eine lässige Abfahrt handeln soll", meint Maria, die sich heute, Dienstag, auf nach Haus machte. Schon morgen steht in Haus im Ennstal das erste Training für die Heimweltcuprennen an. Das Programm: 8.1.2010 Abfahrt der Damen , 9.1.2010 Abfahrt der Damen; 10.1.2010 Super-G der Damen
 

"Besonders freue ich mich, dass mein Fanclub mit von der Partie sein wird", meint Maria. 20 Leute werden sich von Brixen im Thale aus auf den Weg machen, um Maria in Haus zu unterstützen.

Dec 21 2009
Val d`Isere zum Abhaken

Leider musste ich etwas enttäuscht aus Val d´Isere abreisen. Erstens, weil die Abfahrt am Samstag aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse leider abgesagt wurde. Zweitens, weil ich im Super-G keinen besonders guten Lauf gezeigt habe.

Die Absage der Abfahrt fand ich besonders schade, denn die Strecke hat sich in einem ausgezeichneten Zustand befunden und ist sicher eine der schönsten Abfahrten, die ich kenne (viele kenne ich zwar nicht, aber trotzdem).

Mein Rennen heute war an so manchen Stellen zu inkonsequent gefahren und sehr fehlerhaft, deshalb die schlechte Platzierung und der große Rückstand. Mir fehlt noch ein bisschen die Rennpraxis, um beständig und schnell zu sein.

Diesen Super-G hake ich ab und bereite mich auf die kommenden Rennen neu vor.

In der rennfreien Zeit werde ich einige Tage Riesentorlauf und Super-G trainieren, um mein Selbstvertrauen auf dem Schi wieder zu stärken. Für mein körperliches Wohl steht Konditionstraining auf dem Plan. Und für meinen Kopf, gehen sich hoffentlich zwei Schitouren aus.

Ich wünsche Euch allen eine schöne Weihnachtszeit! Liebe Grüße Maria
 

 
Dec 19 2009
Damenabfahrt Val d`Isere abgesagt

Nachdem der Start der Damen-Abfahrt im französischen Val d'Isère mehrfach verschoben worden ist, musste der Bewerb letztlich wegen schlechter Sicht und vor allem wegen starken Windes im oberen Streckenabschnitt abgesagt werden.  

 

Dec 18 2009
Bereit für morgige Abfahrt

Weil heute die erste Superkombination dieser Saison gefahren wurde, hatte ich diesen Tag zu meiner freien Verfügung. Am Vormittag habe ich einige Tore Riesenslalom trainiert und danach noch eine Runde im Skigebiet gedreht.
Auch die Herrenrennpiste bewältigte ich, obwohl sie unglaublich steil und schwierig ist. Ich bin in diesem Fall fast ein bisschen froh, dass ich kein Mann geworden bin ;-) Im TV sah man bei Weitem nicht, wie anspruchsvoll diese Piste ist.
Mit Trockentraining, Videostudio und Therapie werde ich mich noch auf mein morgiges Rennen vorbereiten. Ich freue mich darauf und hoffe auf ganz viele Zuseher.
 

 

Dec 16 2009
Aktuelles aus Val d`Isere

Hallo!


Es ist wieder an der Zeit für Aktuelles aus meinem Schifahrerleben.


Gesten sind wir in den Nobelschiort Val d´Isere gereist. Ähnlich wie in Canada haben wir auch hier in Frankreich eiskalte Temperaturen und super Schneeverhältnisse.


Heute hatten wir unser erstes Renntraining, für die, am Wochenende stattfindende, Abfahrt. Die Strecke ist wunderschön mit vielen Wellen, super Kurven und schönen Sprüngen. Eine Abfahrt zum Wohlfühlen. Heute hatte ich allerdings noch so meine kleinen Überwindungsschwierigkeiten. Das Losglück hat mir die Startnummer Eins eingebracht, beim ersten Training immer ein komisches Gefühl, weil man nur sehr wenig brauchbare Informationen bekommt. Trotzdem war es ein gutes Training für mich. Ich habe mich herangetastet und hatte Spaß.


Für morgen weiß ich jetzt schon mehr und werde versuchen, einige Passagen besser und schneller zu meistern. Mit Platz sechs nach dem ersten Training, weiß ich jedoch, dass mir auch diese Strecke sehr gut passt und eine Lieblingsstecke werden könnte!


Jetzt werde ich noch ein bisschen ausradeln, Manu in der Therapie besuchen und vielleicht einen kleinen Sprung in die Stadt wandern.
 

Bis bald, alles Liebe Maria
 

Dec 06 2009
Tagebuch Maria Holaus nach der zweiten Abfahrt von Lake Louise

Heute ist es wohl richtig schlecht gelaufen bei mir. Ich kann es mir leider noch nicht erklären, aber es ist so. Ich war wieder locker und bin mit einer großen Vorfreude ins Rennen gegangen. Hatte auch während meiner Fahrt, ein richtig gutes Gefühl und bin alle Passagen annäherend so gefahren, wie es für mich passen würde.

Vielleicht war genau das der Fehler an meiner Fahrt, vielleicht bin ich zu brav, zu rund, zu schön gefahren. Ich weiß es einfach nicht. Vielleicht hat die Aggressivität, das Kämpferische, das Rennfahren gefehlt. Ich weiß es einfach nicht.
Vielleicht wurde ich heute aber auch dafür bestraft, dass ich mich über mein Resultat vom Vortag nicht ganz freuen konnte.
 
Dazu muss ich nochmals klarstellen, dass ich mit meiner Platzierung schon zufrieden war, nicht aber mit meinem Schifahren und mit dem großen Rückstand auf die Schnellsten. Ich bin durch und durch Rennfahrerin und dabei, weil ich Siege und Stockerlplätze einfahren will!Außerdem habe ich mir nach meinen Trainingsleistungen  einfach mehr erwartet, auch wenn es mein Comeback-Rennen war.
 
Ich wurde jedoch schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und habe wieder einmal gesehen, dass Training eben Training ist und Rennen wirklich Rennen bleibt! Also, nicht überbewerten.
Trotzdem werde ich ehrgeizig bleiben und mich nicht mit lediglich befriedigenden Leistungen zufrieden geben. Deshalb bitte ich alle, die meine erste Reaktion von gestern nicht verstanden haben um Verständnis!!
 
Morgen ist ein neuer und sicher wieder besserer Tag!
Alles Liebe, Maria 
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