Hallo Leute!
Mein Frühjahr ist richtig gut verlaufen, auch die Therapie für das Knie hat
super angeschlagen. Ich bin endlich schmerzfrei was ich eigentlich seit
Sotschi 2012, Ende Februar nicht mehr war. Ich bin jetzt wie die meisten
anderen ganz normal in das Sommertraining eingestiegen. Davor war ich
noch in Amerika auf Urlaub. Wir waren in Florida und New York. Florida
war sonnig warm und erholsam, und New York laut, schrill aber extrem
sehenswert. Es waren unglaublich viele Eindrücke - einfach genial.
Diese Woche werde ich noch zuhause trainieren und ab kommender Woche
steht für mich schon wieder der erste Kondikurs an, Kaprun ruft…
Liebe Grüße, Romed
Der erste 800er der Saison im Rahmen des Internationalen Pfingstmeetings in München endete für Doppelolympiasieger Günther Matzinger nicht ganz nach Wunsch: „Leider musste ich, wie befürchtet, das Tempo machen, weil das Feld nicht allzu stark besetzt war. Die erste Runde war mit 55 Sekunden noch im Plansoll, danach hatte ich einfach zu wenig Körner, um als Tempomacher gegen den Wind anzukämpfen.“ Unterm Strich bleibt für den Salzburger in München eine Zeit von 1:54:00 und Rang 2: „Es war zwar kein perfektes Rennen, aber angesichts der Rahmenbedingungen bin ich auch nicht ganz unzufrieden“, erklärt Matzinger, der sich jetzt auf den nächsten 400er im Rahmen des „Liese Prokop Memorials“ in St. Pölten am 30. Mai vorbereitet.
Erstmals in dieser Saison geht es in München über Matzingers Paradedisziplin, die 800 Meter. Der Doppelolympiasieger ist als Nummer Zwei des Meetings gesetzt: „Ich will auf alle Fälle vorne mitreden. Ich hoffe nur, nicht Tempo machen zu müssen, dann ist was drin, denn ich bin ganz gut drauf. Ob sich eine Zeit im Bereich meiner persönlichen Bestleistung um die 1:51 ausgeht, wird man sehen.“
Dabei liegt momentan ausgerechnet über dem Start in seiner Paradedisziplin ein Schatten. Das Internationale Paralympische Komitee hatte vor kurzem beschlossen, eine neue Klasse einzuführen und diese nur mehr über 100 Meter bis 400 Meter laufen zu lassen. Grenze für die Beurteilung, ob Klasse T46 oder T47 ist der Ellbogen. Für Matzinger würde dies eine Klassifizierung in T47 bedeuten. Begründung für diese neue Einteilung: Bei Leuten mit Ellbogen wäre der Nachteil auf die längeren Strecken ein zu geringer: „Für mich ist das einfach nur Schwachsinn und nicht nachvollziehbar. Im Endeffekt geht es da um 3cm.“, erklärt Matzinger. Dem Olympiasieger über die 800 Meter erwägt derzeit Schritte gegen diese Entscheidung des Verbandes, er wird bei der WM im Juli aber höchstwahrscheinlich nicht um den Titel über die 800 Meter laufen können: „Ich werde weiterhin voll über die 800 Meter trainieren. Das ist meine Hauptstrecke. Und wenn ich einen guten 800er laufen kann, dann sollte auch der 400er okay sein. Starts über 100 und 200 Meter sind für mich aber kein Thema: Aus mir wird kein Sprinter mehr.“
Hallo Leute,
heute melde ich mich mit einem kurzen Update bei euch. Die letzten Wochen waren sportlich gesehen etwas ruhiger und deshalb hatte ich Zeit für verschiedene Aktionen. Zuerst mal feierten wir unsere alljährliche Party mit Freunden, im Dorfcafe Ilius in Fieberbrunn. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen bedanken die gekommen sind, vor allem aber beim Koch Ali Putz (best chilly-koch ever!), bei Daniela Maier und Anna Foidl, von der Band TWO (super, was die Girls in der kurzen Zeit schon draufhaben!), bei DJ Dani (great Job!) und natürlich auch bei Georg Wallner von der Schmuckecke, für das Organisieren der "Paaarrrrddddy". Danke Schuarl!
In der vergangenen Woche hatten wir auch unsere Sommereinkleidung. Es war nicht nur ein total netter Tag mit den verschiedensten Sportlern, wir haben auch wirklich geniale Bekleidung von Under Amour bekommen. Ein Dankeschön dafür gilt dem ÖSV und natürlich auch der Firma Under Amour. Gleich einen Tag danach erlebte ich ein weiteres Highlight: In Zeltweg organisierte Red Bull am Red Bull Ring, den Red Bull Athleten Tag. Ich sag euch, der Tag war echt super genial und abwechslungsreich. Wir durften unter anderem mit dem neuen KTM X-Bow fahren, ein Wahnsinns-Auto mit wenig Gewicht und viel PS, die perfekte Konstellation auf einer Rennstrecke. Jedenfalls hat es mir super gut gefallen und ich möchte mich sowieso bei allen von Red Bull für ihre Ideen, Freundschaften aber auch für das Vertrauen in mich und unser gesamtes Team bedanken. Nebenbei möchte ich auch erwähnen, dass ich natürlich schon seit geraumer Zeit wieder voll im Training stehe. Zurzeit ist es sogar sehr hart, was bedeutet, dass ich sehr viel im Ausdauer-Bereich mache. Neben dem täglichen mehrmaligen Trainieren, steht am 5. Juni noch ein cooler Termin mit DER, gleichzeitig auch MEINER Versicherung am Programm. Wüstenrot veranstaltet in Wien ein Treffen mit dem gesamten Wüstenrot-Sportler-Team. Ich freu mich schon irrsinnig auf den Event.
Ihr seht, langweilig wird es mir zum Glück nicht und das Gleiche wünsche ich euch auch. LG aus dem Pillerseetal, eurer Landi!
„Die Staffel-Staatsmeisterschaften sind eine Standortbestimmung. Ich laufe in der Staffel des ÖTB Salzburg sowohl 3x1000m, als auch 4x400m. Ziel ist es, wie im vergangenen Jahr, in die Medaillenränge zu laufen“, erklärt Matzinger, dem die paralympischen Erfolge viel Energie verliehen haben: „Mein Ehrgeiz ist größer als je zuvor.“
Vieles hat sich getan, seit den beiden Goldenen, mit persönlicher Bestleistung in 48,85 Sekunden über 400 Meter und mit Weltrekord, in 1:51,82 über 800 Meter. Mit zweifach Gold bei den Paralympics hat sich der 25jährige Salzburger in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gestellt: „Natürlich bin ich mit Einladungen überhäuft worden, aber ich habe auch schnell wieder begonnen, mich auf das Wesentliche, nämlich auf das Training zu konzentrieren.“ London 2012 hat das Leben von Günther Matzinger gehörig auf den Kopf gestellt. Dank des neuen Hauptsponsors Wüstenrot kann der Bankier seinen Anzug getrost im Schrank lassen und sich voll aufs Laufen und damit auf seine Leidenschaft konzentrieren: „Mein Saisonziel ist die Verbesserung meiner Bestleistungen über 400m und 800m. Wenn alles gut läuft, möchte ich heuer erstmals unter 1:50,00 bleiben. Dafür muss ich die eigene Bestleistung und damit den Weltrekord schon um fast zwei Sekunden steigern.“
Schließlich sind die Olympiagoldenen nicht das Ende der Fahnenstange, der 25jährige träumt jetzt von einem Start bei einer internationalen Meisterschaft der Nichtbehinderten: „Für die Limits muss ich mich aber noch deutlich steigern, denn sie liegen z.B. bei der Hallen EM 2015 bei 1:49,00. Nachdem ich erst vor kurzem ins volle Training eingestiegen bin, bin ich gespannt, was da noch möglich ist.“
In einem Teambewerb könnte sich der Traum schon im Juni erfüllen, wenn die Team EM in Litauen am Programm steht: „Wenn ich heuer unter den schnellsten vier Österreichern über 400m bin, könnte es mit der Aufstellung für die 4x400m Staffel klappen. Das wäre meine erste internationale Meisterschaft bei den Nichtbehinderten.“
Großes Saisonhighlight ist aber die IPC Weltmeisterschaft von 19.-28. Juli in Lyon: „Der Weltmeistertitel fehlt mir noch und ist natürlich Ziel nach den Ergebnissen letztes Jahr.“
Auf sieben Athleten ist die Sportfamilie, rund um das Projekt "Die PillerseeTaler" mittlerweile angewachsen. Bei der heutigen Pressekonferenz im Hotel Alte Post in Fieberbrunn ließen die PillerseeTaler Romed Baumann, Dominik Landertinger, Fritz Pinter, Manuel Feller, Markus Bader und Niklas und Hannah Köck ihre Saisonen Revue passieren, gewährten den anwesenden Journalisten aber auch einen Einblick in ihre Sommeraktivitäten. Gekoppelt mit einem coolen Dreh mit Video-Mastermind Martin Hautz von der Klubarbeit und einem kreativen Fotoshooting mit Tommy Bause war das ein produktiver, lässiger Tag für uns alle! Danke Peter Eder vom Hotel Alte Post dafür, dass wir den traumhaften Spabereich für unsere Shootings nützen durften!
Hallo Leute,
ich bin seit gestern wieder "on Tour". Diese Woche findet für uns in Frankreich die Militär Weltmeisterschaft statt. Ich bin für zwei Bewerbe nominiert -einmal die 10 Kilometer und zudem werde ich Österreich auch im Patrolien-Lauf, mit drei weiteren Kollegen, vertreten. Freu mich auf diese Rennen. Es ist auch immer ein gute Sache das Österreichische Bundesheer zu vertreten. Zum einen bin ich beim Bundesheer angestellt, zum anderen haben wir natürlich auch in Hochfilzen beim Leistungszentrum sehr gute Trainingsmöglichkeiten. Nach der WM steht für mich noch der BMW Unterberger Biathlon Cup in Hochfilzen am Programm und ein Einladungsrennen in Moskau, wird mein letztes Rennen in dieser Saison sein.
Lg Landi
Hallo Leute!
Am Samstag hat mein Fanclub für mich einen wirklich schönen Empfang organisiert. Schon der Beginn mit den Kindern war ein erster berührender Höhepunkt. Neben diversen Ansprachen vom Fanclub, seitens der Gemeinde, des TVB und unserem Skiclubobmann Mike Mayrl, bekam ich von der Bergbahn Pillerseetal auch meine eigene Skipiste::) Dieses Geschenk muss ich sagen, freut mich echt extrem, da ich ja genau auf dieser jetzigen Romed Baumann Piste immer selber trainiert habe. Ich möchte mich natürlich auch bei allen anderen für die tollen Geschenke bedanken.Zudem sage ich mal ganz laut DANKE an meinen Fanclub, der nicht nur dieses Fest organisiert hat, sondern mir auch den ganzen Winter immer wieder viel Freude bereitet. Nach der Feier war eigentlich vor der Feier, da wir im 6Kant noch das eine oder andere "Mineralwasser" getrunken haben. Für mich geht es jetzt übrigens einige Tage auf die Turracher Höhe zum Testen. So nebenbei möchte ich auch meiner Freundin Vroni zu ihrem Ski Europameister Titel bei der Polizei gratulieren::)
Liebe Grüße, euer Romed
"Es ist zwar mein sechster Österreichischer Meistertitel, aber mein erster Titel in einer Speedisziplin und das war ein großes Ziel von mir. Startnummer 3 war heute sicher ein Vorteil, aber ich bin auch gut und vor allem fehlerfrei gefahren. Das war ein sehr schöner Saisonabschluss. Jetzt werde ich noch ein paar Tage Ski testen und dann in Therapie gehen, um mein Patellaspitzensyndrom in den Griff zu kriegen. Morgen, Samstag (23.), planen mein Fanclub und der Skiclub Hochfilzen eine Party im Hochfilzer Lokal "6Kant" (beim Skilift in Hochfilzen) für mich, wozu ich euch alle einladen möchte. Ab 19.00 Uhr solls los gehen. Danke, dass ihr in dieser Saison mit ihren vielen Ups and Downs mit mir mitgefiebert habt. Bin stolz auf meine Fans."
Mit einem zweiten Platz in Khanty Mansisk beendet Dominik Landertinger seine hervorragende Weltcupsaison. Der PillerseeTaler kann in der abgelaufenen Weltcupsaison auf zehn Top-Fünf-Platzierungen sowie zahlreiche Top Ten Leistungen in Einzel- und Staffelbewerben zurückblicken: „Was mich besonders freut, ist meine Konstanz und meine immer stärker werdende Laufleistung, sowie die Tatsache, dass ich wieder ganz vorne angreifen kann. Hinter Fourcade und Svendsen im Gesamtweltcup auf Platz drei zu landen, zeigt, was in mir steckt. Das ist für mich und das gesamte Team genial. Wir haben gut gearbeitet. Gerade nach einer krankheitsbedingten verpatzten Saison, wie jener im letzten Jahr, ist das einfach ein Traum“, freut sich der 25-jährige PillerseeTaler. Nur der ganz große Einzelerfolg oder eine WM- Medaille ist in diesem Jahr noch ausgeblieben. „Das möchte ich mir für die Olympischen Spiele in Sochi 2014 vorbehalten“, grinst der PillerseeTaler.
Auch Teamkollege Fritz Pinter meldet sich mit einem starken Start in die Wintersaison 2012/13 zurück. Der PillerseeTaler macht mit zwei vierten Plätzen und einem sechsten Platz in Oestersund und Hochfilzen von sich reden. Bis zu seiner Krankheit, die Fide unglücklicherweise vor der WM heimgesucht hat, kann er locker mit der Weltklasse mithalten und sich wieder zurück im Nationenteam etablieren. „Meine Stärke auf der Loipe zeigt mir, dass ich es noch kann. Ich hatte leider das Pech, gerade vor der WM mit Fieber aussetzen zu müssen. In der kommenden Saison bin ich aber wieder zu Großtaten bereit.“
1-10 von 1097 nächste Seite >>


