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Jul 29 2010
Trainingslager in Seefeld

Hallo Leute!

Diese Woche haben wir alle gemeinsam in Seefeld trainieren können. Heute stand
mit einer Sprungeinheit in Garmisch und auf einem Flugsimulator der Marke Eigenanbau (siehe Foto) das Skispringen im Mittelpunkt.     Dabei wurden verschiedene Elemente der Flugphase genauer unter die Lupe genommen, die Sprungtrainer Falko Krismayr ins Auge fasste. Danach lud uns Bürgermeister und OK Chef Werner Frießer zum gemeinsamen  Abendessen ins Hotel Eden ein, wo wir schon die ganze Woche über super versorgt wurden.  Ich freue mich schon auf die beiden neuen Schanzen (HS 75m und HS 109m), die Ende Oktober fertig gestellt werden und schon jetzt ausgezeichnete Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten versprechen, für uns Kombinierer von unschätzbarem Wert!
Liebe Grüße, euer David
Jun 15 2010
Tristkogel  Challenge mein neuer Held und die Fußball WM 2010!!!

Am Samstag war ich bei der Tristkogel  Challenge dabei. Ursprünglich hätte ich mit meinem Bruder Benni starten sollen, aber er mußte krankheitsbedingt passen. So sprang kurzfristig mein neuer Hero Andi Hirschbichler ein, der seine Sache wirklich gut gemacht hat. Kann die Tristkogel Challenge nur jedem weiterempfehlen. War ein echt super Event und nun zum Thema des Monats -  Fußball WM:

Ich bin schon lange England-Fan ( die haben keine Schauspieler am Platz, wie etwa die Italiener ) und halte daher auch dem Team von der Insel kräftig die Daumen. Allerdings spielt für mich momentan Spanien den schönsten Fußball. Daher sind sie auch meine Top-Favoriten auf den Titel. Wenn ich Zeit hab, schaue ich mir natürlich einige Spiele an. Vor allem die Begeisterungsfähigkeit der Afrikaner imponiert mir.

Jun 08 2010
Thailand, Zeus und Kitzbühler Horn!

Hallo!
Nach einiger Zeit melde ich mich wieder mal bei euch.
Gemeinsam mit meiner Freundin Melli war ich einige
Tage in Thailand. Ich sage esuch, es war wunderbar
und ich habe mich so richtig erholen können. So
nebenbei hat auch das Training wieder begonnen.
Vergangene Woche waren unter anderem  Felix, Checki,
Gummi, Martin Weber, der Weltenwanderer Gregor und
ich in Griechenland auf dem Olymp. Das war wieder
einmal eine gelungene Idee und eine coole
Trainingsabwechslung von unserem Motivationskünstler
Checki. Wir nutzten natürlich auch die Gelegenheit,
uns bei den Göttern für alles, was wir immer so erleben
dürfen, zu bedanken. In der griechischen Mythologie ist
der Olymp ja der Berg der Götter. Er wird für mich als
ein spiritueller und lichterfüllter Platz in Erinnerung
bleiben. Außerdem ist der Olymp das höchste Gebirge Griechenlands.
Die höchsten Gipfel sind der Mitikas (2.918,8 m), gefolgt
von Skolio (2.911 m), Stefani (2.909 m), gelegentlich als
Zeusthron bezeichnet, und Skala (2.866 m). Am Samstag war
ich noch bei einer Rad-Aktion von Kitzbühel Tourismus mit
von der Partie. Es ging rauf auf das Kitzbühler Horn.
Nähere Infos gibt es auch auf der Webseite von
www.kitzhornchallenge.at. Das war es wieder kurz und bündig.
Ich wünsche euch schöne Tage und genießt jede Sekunde.
lg david


 

Apr 18 2010
Gelungener Auftakt zum Cordial Cup 2010

Am vergangenen Samstag stand mit der großen Gruppenauslosung der erste Höhepunkt des 13. Int. Cordial Cups 2010 auf dem Programm. Neben einem Großteil der internationalen Vereinsvertreter waren auch zahlreiche Ehrengäste in Reith mit dabei und trugen damit der enormen Bedeutung des Turniers Rechnung.

Mit der Gruppenauslosung fiel am Samstag der offizielle Startschuss zum diesjährigen 13. Int. Cordial Cup. Für die insgesamt 152 teilnehmenden Mannschaften ging es um einiges. Nicht nur der Spielort, auch die gegnerischen Teams wurden, wie auch bei der Champions League üblich, aus insgesamt sechs Lostöpfen gezogen. Rund 60 Vereinsvertreter wollten sich dieses spannende Procedere nicht entgehen lassen und fieberten direkt vor Ort der Entscheidung entgegen.

Den enormen Stellenwert des Int. Cordial Cups für die Region unterstrichen die zahlreichen Ehrengäste aus Politik und Tourismus. „Wir freuen uns wahnsinnig, auch heuer wieder Austragungsort des Cordial Cups zu sein. Wir werden alles dazu beitragen, dass die Veranstaltung ein großer Erfolg wird und sich alle bei uns in der Region wohl fühlen“, so Max Salcher (Geschäftsführer TVB Kitzbüheler Alpen – Brixental) und Kirchbergs BM Helmut Berger.
 
Der Cordial Cup – eine Erfolgsgeschichte
Als „Glücksengerl“ fungierten zwei Sportler, die für viele Nachwuchskicker ein großes Vorbild sind: Ex-Nationalspieler Michael Bauer und Olympiasieger David Kreiner. „Für mich gibt es nichts schöneres, als Jugendliche bei solchen Turnieren zu beobachten. Wir selbst hatten früher leider nicht sehr oft die Möglichkeit, uns mit internationalen Mannschaften zu messen. Der Vergleich mit anderen Top-Teams ist eine tolle Möglichkeit, sein eigenes Können einzuschätzen“, so Michael Bauer, der derzeit als Spieler- und Mannschaftsbeobachter für den ÖFB im Einsatz ist.
Auch Kombinierer David Kreiner kennt den Cordial Cup gut. „Ich glaube, ich war schon bei der ersten Auslosung mit dabei. Als Olympiasieger darf ich jetzt endlich auch die gesetzten Teams aus Topf eins ziehen, das ist toll. Ich finde es erstaunlich, wie sich das Turnier entwickelt hat. Früher war die Auslosung relativ schnell vorbei, heute dauert sie den ganzen Abend“, erinnert der Kitzbüheler lächelnd.
 
Organisator Hans Grübler denkt ebenfalls gerne daran, wie alles begann. „Die Idee zu diesem Turnier kam uns im damaligen Cordial Hotel in Kirchberg an der Bar mit dem Ziel, das Haus auch während der Zwischensaison voll zu bekommen. Das ist jetzt 13 Jahre her, niemand hätte sich damals gedacht, dass daraus das größte Nachwuchsturnier der Welt werden würde.“ Auch Cordial-Geschäftsführer Thomas Scholl ist mit der Entwicklung mehr als zufrieden. „Als Namenssponsor freut es uns natürlich besonders, dass der Cup touristisch ein so großer Erfolg ist und der Name Cordial damit in die ganze Welt hinaus getragen wird. Nicht selten sprechen mich Gäste auf dieses sportliche Großereignis an, was beweist, dass Sport einer der besten Motoren für den Tourismus ist.“
 
Cordial Cup-FACTS:
Der Cordial Cup gilt als eines der größten und bestbesetzten Fußball–Nachwuchsturniere der Welt. 152 Nachwuchsmannschaften aus 15 Nationen versammeln sich auf gleich 10 Austragungsstätten zur fußballerischen Leistungsschau. Bereits im Vorfeld finden 30 Qualifikationsturniere statt an denen insgesamt 450 Mannschaften teilnehmen. Zahlreiche Scouts und Fußball-Persönlichkeiten reisen jährlich zum Finale an, um die über 2000 kickenden 11- bis 15-jährigen Nachwuchssportler zu beobachten. Den besten Talenten winkt mit etwas Glück eine große Karriere in den europäischen Top Mannschaften wie FC Bayern München, Dynamo Kiew, FC St. Gallen und FC Sochaux, wie zahlreiche Beispiele beweisen.
 
2010 nimmt der Cordial Cup dank zweier bahnbrechender Neuerungen eine weitere imposante Entwicklung. Erstmals können nämlich auch die Mädchen beim „Cordial girls cup“ zeigen, was fußballerisch in ihnen steckt. Als Gastgeber gesellen sich hierfür die Gemeinde Hopfgarten und Söll zu den bisherigen acht Austragungsorten Kirchberg, Reith, Going, St. Johann, Kitzbühel, Westendorf, Brixen und Kirchdorf dazu.
 
Auch touristisch gesehen ist der Cordial Cup zweifelsohne eine Bereicherung für die gesamte Region. 15.500 zusätzliche Nächtigungen brachte das Nachwuchsturnier im vergangenen Jahr. Heuer wird das Turnier ca. 80 Hotels der Drei-, Vier- und Fünfsternekategorie füllen und somit für eine tolle Auslastung in der Region sorgen. Dumpingpreise sind dabei tabu.
Mar 20 2010
Vielen Dank für diesen tollen Empfang

 

Hallo Leute!

Auf diesem Wege möchte ich mich nochmals bei allen Kitzbühelern,den Vereinen, Offiziellen und allen Beteiligten, insbesonders aber beim KSC für den gestrigen tollen Empfang bedanken. Ich habe das alles sehr genossen und mich vor allem gefreut, dass meine sportlichen Vorbilder ebenfalls dabei waren und sich mit mir gefreut haben. Allen voran Ernst Hinterseer und Hias Leitner, aber auch das große sportliche Vorbild meiner Jugend, Klaus Sulzenbacher. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als ich als kleiner Bub bei seinem Empfang in Kitzbühel dabei war und mir ausgemalt habe, wie es wohl sein würde an seiner Stelle zu stehen....

Gefeiert wurde dann bis in die frühen Morgenstunden. Die Party im Londoner habe ich sehr genossen und ich muss zugeben, dass ich einer der letzten war, der die Feierlichkeiten verlassen hat ;-)

Vielen Dank nochmals an alle, die gestern dabei waren! Ihr seid spitze!

Mar 19 2010
Heute große Party in Kitzbühel

Hallo Leute!

Die Saison ist vorbei und heute freue ich mich so richtig darauf, mit all jenen zu feiern, die sich mit unserer Goldenen mitgefreut und uns den Erfolg gegönnt haben! Um 18.30 Uhr gehts los in der Kitzbüheler Vorderstadt. Ich hoffe, ich sehe euch dort!

lg, euer David

Mar 15 2010
Große Party für Olympiasieger David Kreiner in Kitzbühel

 

Eine große Partysause veranstalten die Kitzbüheler für den vierten Olympiasieger der Gamsstadt am Freitag, 19. März in der Kitzbüheler Vorderstadt.  Nachdem die Saison mit dem Weltcup in Oslo am vergangenen Wochenende zu Ende ging, wird David diesen Empfang nun auch in vollen Zügen genießen, schließlich war es sein Wunsch, erst das Saisonfinale für die große Partysause abzuwarten.  Gute Entscheidung, denn jetzt gibt  es als krönenden Abschluss einer erfolgreichen Saison auch noch den Gewinn der Nationenwertung für die Österreichischen Kombinierer zu feiern. Das ÖSV - Team hielt Verfolger Deutschland klar auf Distanz und baute seit den Weltcups in Seefeld die Führung deutlich aus.

 

Mar 06 2010
David in Lahti auf Rang 13

Hallo Leute!

Auch  Wettkampftag zwei hier in Lahti scheint bei mir unter dem Motto "brav, wie immer" zu stehen. Da bin ich ja direkt froh, dass ich dieses Credo bei den Spielen ablegen konnte und dort "on top" war ;-) Nein, im ernst: Ich ärgere mich ein wenig darüber, dass ich gegen Ende des Rennens zu wenig Angriffslust zeigen konnte, aber jetzt gehts in die finale Phase der Saison und beim Grande Finale in Oslo soll auch die Aggressivität zurückkommen.

 

Mar 04 2010
„Du bist noch der David, aber viele werden dich anders sehen!“

 

                             
David Kreiner hat alle Höhen und Tiefen des Sports erlebt: 2001 beinahe gelähmt, kämpfte er sich zurück. Letztes Jahr ein neuerlicher krankheitsbedingter Rückschlag und sogar das höchste Glück eines Athleten, die Freude über Olympiagold sollte schnell getrübt werden. Nichtnominierung für den Bewerb auf der Großschanze. Eine Riesenenttäuschung. Sein Markenzeichen, das sympathische Lächeln und sein positives Denken verließen ihn aber auch in diesen schweren Zeiten nicht. Das Protokoll eines Wellentales.
 
Dienstag, 23. Februar, 19.42 Uhr Ortszeit. Die österreichische Nationalhymne ertönt auf dem Whistler Medal Plaza, die rot-weiß-rote Fahne wird gehisst. Olympiagold. Die Tränen bleiben aus, David ist voll bei sich, nimmt alles bewusst wahr und saugt die Energie in sich auf: „Ich habe eine tiefe Befriedigung verspürt“, erklärt der 28jährige: „freute mich riesig, als ich das Handy eingeschalten habe und an die 100 SMS eingetrudelt sind. Das schönste ist, wenn gute Freunde mit dir jubeln. Mir hat aber auch imponiert, dass sich so viele andere Nationen mit uns gefreut haben.“
 
         Getrübte Freude
 
Dabei hat David schon auf dem Siegertreppchen gewusst, dass Olympia für ihn schon vorbei ist. Kein Einzelbewerb. Doch so oft wird man nicht Olympiasieger, es war ein Kraftakt, den negativen Gedanken, die sich im Kopf aufdrängten, Einhalt zu gebieten: „Ich wollte bewusst das Gefühl des Sieges auskosten.“ Das verdrängte Gefühl verfolgte ihn in den Schlaf: „Ich war einfach nur enttäuscht über das Trainerteam. Niemand hat mir sagen können, warum die Entscheidung so getroffen wurde. In meinen Aussagen und Reaktionen war ich ehrlich, deshalb kann ich mir jetzt gut in die Augen schauen. Da war nichts Egobetriebenes dabei. Was mir keiner mehr nehmen kann, ist die Olympiamedaille.“ Die Goldmedaille, in einem Rennen, das an Dramatik wohl kaum zu überbieten war: „Es ist unglaublich, für das eigene Land zu laufen. Klar war ich nervös, aber ich habe versucht, die negativen Gedanken zu verdrängen und Vertrauen in mich zu haben.“
 
Ich habe gelernt, dass Zufriedenheit und Gelassenheit die wohl wichtigsten Attribute im Leben sind. Ich bin überzeugt, wenn man das lebt, dann lebt es sich einfacher.“ Und das macht ihn aus, den David Kreiner, den Olympiasieger aus Kitzbühel. Und mit dieser Bodenhaftung schenkt man Trainer Günther Chromecek gerne Glauben, wenn er meint: „Du bist noch der David, aber viele werden dich anders sehen.“
Feb 27 2010
Wow, was für ein Empfang!

Hallo Leute!

Völlig baff und erst einmal sprachlos war ich heute, als ich aus der Maschine in Salzburg ausgestiegen bin. Da warteten tatsächliche unzählige Freunde, Gönner, Sponsoren und vor allem auch meine gesamte Family samt KSC Nachwuchs und eigens angereister Tanzl -  Musi um mich abzuholen. Von den zahlreichen Medienleuten gar nicht erst zu sprechen. Einfach ein Wahnsinn, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet, ehrlich. Sonst wäre ich nicht noch so locker in Frankfurt gesessen, als es hieß, dass wir die spätere Maschine nach Salzburg nehmen müssten. Doch in Salzburg haben das alle locker genommen, wie mir erzählt wurde und haben auf mich gewartet. Das ehrt mich sehr und ich habe jede einzelne Sekunde in mir aufgesaugt und mir Kraft und Energie geholt! Danke!

Nur kurz ist die Zeit, die ich jetzt daheim in Kitzbühel mit meinen Liebsten verbringen darf. Am Montag steht ein Pressegespräch auf dem Programm, am Dienstag gibts den großen Olympia-Empfang in Innsbruck und schon am Mittwoch gehts wieder weiter nach Lahti. Denn nach den Spielen ist vor den Spielen und vor allem, vor dem nächsten Weltcup. Also, vielen Dank nochmals und wir hören uns sehr bald wieder!!!

 

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