Die Tiroler Skirennläuferin, Ricarda Haaser konnte sich bei den FIS Rennen in Bad Hofgastein aus der krankheitsbedingten Pause zurückmelden. Mit einem 15. und 10. Platz im Riesentorlauf sowie zwei 7te Plätze im Slalom zeigt die 19-Jährige ihre wieder aufstrebende Form. Gratulation!
Nicht gänzlich zufrieden mit ihrem Start in die Europacupsaison in Vemdalen zeigte sich die junge Mauracherin Ricarda Haaser: „Im ersten Durchgang war ich mit der hohen Startnummer 42 unterwegs, dann habe ich auch noch eine Stange auf den Kinnbügel bekommen, woraufhin meine Brille verrutscht ist. Der zweite Lauf war dann mit der 16. schnellsten Zeit ok, aber ich habe einfach zu wenig Risiko genommen. Da wird man schnell durchgereicht.“ Heute steht in Vemdalen der zweite Slalom am Programm.
Nachdem die Mauracherin Ricarda Haaser schon als Vorläuferin, vor allem im zweiten Durchgang des Weltcups in Sölden, stark aufzeigen konnte, beginnt für die 19jährige in der kommenden Woche die Rennsaison im Europacup. Am 26. und 27. November geht es im schwedischen Vemdalen um die ersten Europacup Punkte im Slalom: „Ich habe den Sommer über gut trainieren können und fühle mich gut. Auch bei den internen Zeitläufen kann ich mehr als nur mithalten und bin wieder top motiviert“, erklärt die ehrgeizige Gymnasiastin, die in der Sommerpause zudem die erste Maturaprüfung im Wahlfach Geografie erfolgreich absolvieren konnte. Kenntnisse ,die sie auf den zahlreichen Reisen mit dem Europacupteamjetzt wieder in die Praxis umsetzen kann. Nach den Rennen in Schweden geht es weiter nach Norwegen, wo in Kvitfjell ein RTL, ein SG und eine Super- Combi gefahren werden: „Vor allem im Riesentorlauf habe ich mir für diese Saison einiges vorgenommen. Ein Traum wäre es, vorne mitmischen zu können und so einen Weltcupstartplatz zu ergattern.“
Eine Europacup- Podestplatzierung war ihr erklärtes Saisonziel. Mit Platz zwei in der Superkombination im italienischen Sella Nevea hat sie dieses Ziel in ihrer ersten EC-Saison erreichen können. 18 Top Ten Platzierungen, darunter sechs Podestplätze, sowie drei Siege in FIS Rennen, zuletzt zu Saisonende in Hinterstoder, stehen außerdem zu Buche. Dazu kommt die Teilnahme an der Junioren WM, sowie der österreichische Jugendmeistertitel im Riesentorlauf. Eine mehr als ansprechende Bilanz, dennoch ist die ehrgeizige Mauracherin nicht gänzlich zufrieden: „Alles in allem war die Saison durchwachsen. Ich muss daran arbeiten, zwei stabile Durchgänge ins Ziel zu bringen. Damit hatte ich heuer immer Schwierigkeiten, deshalb war es auch nicht wirklich möglich, eine bessere Startnummer zu bekommen. Die Saison hat schon schwierig begonnen, viele Rennen wurden abgesagt. Mal war zu viel, mal zu wenig Schnee, dann spielte wieder der Wind den Spielverderber. Danach bin ich einfach nie so richtig in den Rhythmus gekommen. Aber das soll keine Ausrede sein, die vergangene Saison war eine Lernsaison.“
Die Trainer bescheinigen Ricci großes Talent und –sollte sie verletzungsfrei bleiben- eine große Karriere. Das alleine ist für die ehrgeizige Kämpferin aber nicht genug. Durchhaltevermögen ist gefragt, denn im Frühling und Sommer beginnt wieder der Alltag zwischen Schulbank, Piste und Kraftkammer. Die 18jährige pendelt zwischen der vierten Klasse des Skigymnasiums in Saalfelden und ihren Trainingseinheiten mit dem Europacupteam hin und her. Das ist nicht immer leicht unter einen Hut zu bringen. Urlaub ist nicht drin, aber ihr Organisationstalent und ihr Ehrgeiz kommen der hübschen Achenseerin entgegen. Und ihr Sponsor sorgt dafür, dass die nötige Power nicht ausgeht, lacht Ricarda: „Mein Energieband trage ich rund um die Uhr. Es ist ein richtiger Glücksbringer.“
Gleich zweimal war Ricarda Haaser zuletzt siegreich in zwei FIS Rennen. Jetzt fiebert die 18jährige ihrem persönlichen Saisonhöhepunkt entgegen. Die Junioren WM im italienischen Roccaraso startet am 29. Februar: "Für mich ist es super spannend bei einem Großereignis, wie die JWM dabei sein zu können. Zuletzt war meine Formkurve ansteigend. Ich setze die Erwartungshaltung aber nicht all zu hoch und möchte einfach nur gut Ski fahren", meint die Mauracherin.
Rennfahren liegt der aus einer Skifahrerfamilie stammenden Mauracherin Ricarda Haaser im Blut, dennoch verlief die erste Europacupsaison der Saison für das vielversprechende Skitalent bis dato durchwachsen. Im italienischen Sella Nevea gelingt der 18jährigen jetzt der Durchbruch. Sie wird 2. in der Super Kombination, liegt nur neun Hundertstel hinter der Siegerin Goggia Sofia (ITA): „Ich bin überglücklich über meinen ersten Europacup Podestplatz. Ich habe ja schon bei den österreichischen Meisterschaften in St. Anton gemerkt, dass es bergauf geht. Es war mein absolutes Saisonziel das eine oder andere Mal aufs Podium zu fahren und wertvolle Punkte zu sammeln. In dieser Tonart darf es jetzt gerne weitergehen.“ Noch drei Europacupwochenenden stehen für die Damen am Programm. Die nächste Station ist Paganella/Andalo (ITA) am 24. und 25. Februar
Mit Rang fünf in der Superkombination gelingt der jungen Mauracherin Ricarda Haaser ein versöhnlicher Abschluss der Europacuprennen im slowakischen Jasna, nachdem es in den beiden Super Gs nur rüf Rang 21 und 37 reichte. In der Superkombination platzierte sich Ricci u.a. vor der Weltcupläuferin Margret Altacher, oder der bei den Jugendspielen so erfolgreichen Tochter von Luc Alphand, Estelle Alphand. Den Sieg sichert sich die Slowenin Marusa Ferk.
„Endlich hat es auch im Rennen mal so geklappt wie ich mir das vorstelle, das war heute ein total wichtiger Sieg für mich“, jubelt die 18jährige Ricarda Haaser nach ihrem Sieg in St. Anton. Die Mauracherin setzt sich außerdem in der FIS Wertung aller Altersklassen gegen die Russin Anastasia Romanova und Evelyn Pernkopf (AUT) durch: „ich habe jetzt wieder viel Selbstvertrauen für die nächsten Europacupeinsätze getankt. Am Sonntag geht’s ins slowakische Jasna, wo mit Super G und Superkombination zwei Rennen am Programm stehen“, erklärt Rici, wie sie von Freunden genannt wird: „meine Erwartungen sind aber nicht all zu hoch gesteckt. Ich möchte gut Ski fahren und Spaß haben, dann kommt das Ergebnis von alleine.“
Für die 18jährige Ricarda Haaser gilt es in den nächsten Tagen ein dichtgedrängtes Programm zu absolvieren. Am 5. Jänner startet die Mauracherin beim FIS Nachtslalom am Götschen (GER), danach folgen zwei Riesentorläufe in Oberjoch, ehe es am 8. Jänner nach Lech geht, wo zwei FIS Slaloms am Programm stehen. Die nächsten Europacuprennen fährt Ricarda Ende Jänner, wenn in Melchsee Frutt zwei Slaloms angesagt sind: „Derzeit verzichte ich auf einen Start in der Abfahrt, deshalb die längere Pause im Europacup. Die FIS Technikrennen sollen mir helfen, die Rennform beizubehalten“, erklärt Ricci.
Beim Europacup Riesentorlauf in Zinal belegt die Mauracherin Ricarda Haaser heute als zweibeste Österreicherin Rang 15. Den Sieg holt sich Bernadette Schild. Ricci war nach dem ersten Durchgang noch auf der aussichtsreichen 7. Stelle gelegen, ein schwerer Fehler im zweiten Durchgang machte den Top Ten Platz nicht mehr möglich: "Ich bin dennoch sehr zufrieden mit der heutigen Leistung. Die Abstände sind sehr knapp, die Bedingungen heute waren sehr schwierig. Am Donnerstag gibts die nächste Chance", meint Ricarda. Am Donnerstag steht in Zinal nochmals ein EC Riesentorlauf am Programm.
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