Die junge Kirchbergerin bestätigt beim Slalom in Ofterschwang ihre aufsteigende Form und erreicht heue mit Rang 18 ihr bestes Ergebnis der Saison: "Ich bin in erster Linie überglücklich, dass der Bann gebrochen scheint und ich endlich in einem Weltcuprennen wieder mal das Ziel sehen konnte. Dass dann auch noch wichtige Weltcuppunkte drin sind, ist natürlich super."
Bei der jungen Kirchbergerin Jessica Depauli scheint es wieder bergauf zu gehen. Bei den FIS Speedrennen in Innerkrems sichert sich die 21jährige nach Rang 3 in der Super Kombination heute auch den Sieg im Super G und lässt dabei auch Weltcupstarterinnen, wie Steffi Köhle hinter sich.
Als nächstes stehen für die Kirchbergerin zwei weitere Europacupeinsätze in Paganelle und Lenggries am Programm, ehe sie am Sonntag beim Slalom in Ofterschwang wieder in den Weltcup einsteigt.
Das ÖSV Trio: Cornelia Hütter, Jessica Depauli und Stephanie Venier stellen das Podest bei der Super Kombination gestern, Dienstag im italienischen Sella Nivea.
Nach dem verpatzten letzten Weltcup Einsatz in Maribor konnte sich die Kirchbergerin mit 79 Europacup Starterinnen matchen und gut mithalten. Im Super G war es nur der 22. Platz, dafür ging der Slalomlauf auf. Mit der Slalombestzeit platziert sich Jessica Depauli gesamt auf den zweiten Rang. „Nach der Slalombestzeit fühl ich mich im Slalom richtig wohl. Ich glaube, jetzt habe ich die Lockerheit wieder gefunden und freu mich total auf Innichen.“ Weiter geht’s im Rennprogramm morgen in Innichen, Hochpustertal mit einem Parallel Slalom und am Freitag, mit einem normalen Slalom wo Jessii, nach dem super Ergebnis gestern und dem neu getankten Selbstvertrauen, angreifen wird.
In Marburg, Slowenien, wird am kommenden Wochenende, im Riesentorlauf und Slalom ein letztes Mal vor der WM, um Weltcup-Punkte gekämpft. Auch die junge Rennläuferin, Jessica Depauli wird am Start sein, morgen beim Riesentorlauf und auch beim Slalom am Samstag, 26. Jänner. Beim letzten Fis RTL in Filzmoos konnte sie sich den 4. Platz sichern. Trotzdem rechnet sie sich für den Slalom ein besseres Ergebnis aus. Die Kirchbergerin trainiert gestern und heute noch auf der Reiteralm um an dem perfekten Schwung zu feilen. Heute geht’s dann auf nach Marburg.
realistische Erwartungen
Am Donnerstag konnte Jessica als Vorläuferin der FIS Rennen in Kirchberg bereits ein paar Schwünge durch die Tore ziehen. Im Slalom rechnet sich die Tirolerin mehr Chancen aus, aber „In erster Linie will ich mich für den zweiten Lauf qualifizieren und das zeigen, was ich schon mal konnte. Und dann kommt schon ein g’scheites Ergebnis raus.“ Um 10.00 Uhr geht es für die Ladies in den ersten Durchgang, ab 14.00 Uhr wird der Zweite gefahren.
Bevor es für Jessica Depauli am kommenden Dienstag zum Nachtslalom in Flachau geht, bestritt die junge Kirchbergerin am 8. Jänner einen FIS Riesentorlauf in Filzmoos, den Freundin Carmen Thalmann vor Michi Kirchgasser und der jungen Tirolerin Theresa Steinlechner für sich entschied. Jessi klassierte sich auf Rang 4: „Ich habe über Weihnachten viel an meinem Material getüftelt und einiges umgestellt, jetzt fühle ich mich wieder besser und habe das Gefühl, dass es aufwärts geht."
Bei der Achenseerin Ricarda Haaser ist mit Rang 4 und 6 bei den FIS Slaloms auf der Emberger Alm in Kärnten ebenfalls ein Aufwärtstrend zu sehen: „Ich bin noch nicht ganz zufrieden, vor allem im Riesentorlauf läuft es momentan nicht nach Wunsch“, erklärt die Mauracherin, die momentan im deutschen Melchsee Frutt zwei Europacupslaloms bestreitet.
Im Slalom von Aspen sammelte die junge Kirchbergerin wieder wichtige Weltcuppunkte: „Mit dem ersten Lauf war ich nicht zufrieden, aber die Ausgangsposition für den zweiten Durchgang war ideal. Ich konnte mich dann gut auf die Bedingungen einstellen und bin zufrieden.“ Nach einer dichtgedrängten Vorbereitungsphase mit sechs intensiven Trainingstagen und dem Slalom am Sonntag geht es schon Montag weiter ins norwegische Kvitfjell, wo sie im Europacup Riesentorlauf startet, ehe Anfang Dezember in Trysil (NOR) zwei weitere Europacup Riesentorläufe am Programm stehen: „Nach über drei Wochen on Tour geht’s dann endlich wieder mal nach Hause“, freut sich die Kirchbergerin.
Für Jessica Depauli steht am kommenden Sonntag im Nobelskiort Aspen das erste Überseerennen der Saison am Programm. Nach einer dichtgedrängten Vorbereitungsphase mit sechs intensiven Trainingstagen in Übersee fühlt sich die Kirchbergerin für den anstehenden Slalom gerüstet: „Mit den ersten beiden Riesentorlauftrainings und der ersten Slalomeinheit war ich nicht zufrieden, weil ich mir mit der Umstellung auf den kalt-trockenen Schnee schwer getan habe. Dann ist es aber stetig bergauf gegangen und ich habe gemerkt, dass ich wieder einen Schritt nach vorne gemacht habe. Das freut mich.“
Schon am Montag nach dem Weltcupslalom in Aspen geht es für Jessica Depauli weiter ins norwegische Kvitfjell, wo sie im Europacup Riesentorlauf startet, ehe Anfang Dezember in Trysil (NOR) zwei weitere Europacup Riesentorläufe am Programm stehen: „Nach über drei Wochen on Tour geht’s dann endlich wieder mal nach Hause“, freut sich die Kirchbergerin.Zufrieden mit seinem Weltcupdebüt in Levi zeigte sich der 20jährige Fieberbrunner Manuel Feller: „Die Fahrt war ok, ich habe ein paar Fehler zu viel gemacht, aber fürs erste Weltcuprennen war es ganz in Ordnung. Schlimmer wäre es, wenn ich nicht wüsste, wo ich die 30 Zehntel liegen gelassen habe. Darauf kann ich aufbauen.“
Nach einer guten Fahrt reichte es für den jungen PillerseeTaler zwar knapp nicht für die Qualifikation zum zweiten Lauf, ein wichtiges Ziel hat er aber trotzdem erreicht: „Mir war es besonders wichtig, dass ich mich gut in die Weltcupgruppe einlebe, was schon ganz gut geklappt hat.“ Und auch Europacup Herrentrainer Walter Hlebayna sieht das große Potenzial von Manuel Feller: „Manuel fährt einen lässigen, gecarvten Slalomschwung und einen sehr angriffslustigen, auch des Öfteren riskanten Fahrstil. Er ist technisch schon sehr weit, jetzt geht es für ihn darum, viel Erfahrung zu sammeln.“
Auch die 21jährige Kirchbergerin Jessica Depauli reist am Dienstag mit einer positiven Bilanz von Lappland aus zu den Überseerennen. Mit Rang 23 im Damenslalom erzielt die junge Kirchbergerin nach dem unglücklichen Ausfall in Sölden ihre ersten Weltcuppunkte dieser Saison: „Das ist gut fürs Selbstvertrauen! Im ersten Lauf hätte ich etwas mehr Gas geben können, der zweite war dann ok und ich habe noch vier Plätze gut machen können.“
fotocredit: malzer/oesv
Im Beisein von Kirchbergs Bürgermeister Helmut Berger und TVB- Ortsausschussobmann Paul Steindl wurde die Zusammenarbeit offiziell um ein weiteres Jahr verlängert: „Hinter mir liegt eine schwierige Saison mit vielen Höhen und Tiefen. Auch, wenn es nicht immer so gelaufen ist, wie ich es mir als Athletin, aber es sich auch meine Sponsoren es wünschen, haben die Kirchberger immer hinter mir gestanden. Für dieses Vertrauen möchte ich mich herzlich bedanken“, erklärt Depauli, die fit und gesund, wie noch selten in die Trainingseinheiten in Neuseeland startet: „ Ich war nach der Saison Anfang Mai im Urlaub was mir auch richtig gut getan hat. Jetzt bin ich wieder topfrisch und diese Woche gehe ich mit voller Energie nach Neuseeland. Dieses Jahr freue ich mich wesentlich mehr als vergangene Saison. Im letzten Jahr war ich vor Neuseeland ein ganzes Monat beim Grundwehrdienst. Ziemlich erschöpft musste ich dann von dort aus die doch sehr anstrengende Reise antreten. Heuer ist die Vorfreude groß. Es kann nur besser werden!“
Gemeinsam mit ihren Eltern, ihren Sponsoren und Partnern, allen voran Kopfsponsor Kirchberg, vertreten durch Ortsausschussobmann Paul Steindl und Kirchbergs Ortstellenleiter Christoph Stöckl, Peter Gossner von der Volksbank Kufstein, Alois Engl vom Skiclub Kirchberg und ihren Managern Dierk Dengscherz und Rainer Lienher von LD Sportmanagement ließ Jessica Depauli ihre erste Weltcupsaison im kleinen, feinen Rahmen ausklingen. Die junge Kirchbergerin startete in insgesamt 29 Rennen, bereiste 17 Destinationen weltweit und fand sich 5mal in den Weltcuppunkterängen wieder: „Trotz einiger Rückschläge, die vor allem auf körperliche Probleme zurückzuführen waren, bin ich mit meiner ersten Weltcupsaison ganz zufrieden. Ich habe viel lernen können und vor allem die Siege zuletzt, mit dem Österreichischen Meistertitel im Slalom haben mich wieder sehr motiviert“, erklärt die 20jährige, die zuletzt vor allem aufgrund der neuen Materialbestimmungen intensiv testete: „Die Skier haben jetzt wieder weniger Taillierung, das ist gewöhnungsbedürftig, aber vor allem auf dem Riesentorlaufski habe ich schon ein gutes Gefühl.“ Ihr Hauptziel für das kommende Jahr: „Ich träume davon, mich für die Heim WM in Schladming zu qualifizieren.“
Dann wird sie auch wieder das knallgrüne und leuchtend rote Kirchberg- Helmdesign begleiten. Ortausschussobmann Paul Steindl bestätigt die weitere Zusammenarbeit: „Wir freuen uns, die Unterstützung beibehalten zu können und sind überzeugt davon, dass Jessica noch groß aufzeigen wird.“ Und Bürgermeister Helmut Berger fügt hinzu: „Wir sind wahnsinnig stolz, mit Jessica ein Vorbild für die Jugend zu haben und glauben fest an sie.“
1-10 von 51 nächste Seite >>


